Die Geologie des Bayerischen Waldes.pdf

Die Geologie des Bayerischen Waldes PDF

Der Bayerische Wald gehört geologisch zur Böhmischen Masse. Das Moldanubikum als Ausschnitt daraus wird aus Graniten und Gneisen aufgebaut untergliedert in viele Mischgesteine und Gesteinstypen mit Übergangstendenzen. Die Pfahlquarzzonen zerlegen das kristalline Grundgebirge in mehrere Lineamente, die meist beiderseitig von Blastomyloiten und Ultramyloniten (früher Pfahlschiefer) begleitet werden. Die Oberflächengestalt des Bayerischen Waldes wurde durch eine sehr tiefgreifende Erosion beginnend schon im Teriär (Oligozän) geschaffen und im anschließenden Pleistozän (Eiszeiten) durch die Schnee- und Eisabschmelzwässer noch deutlicher ausgeformt. In der Nacheiszeit (Holozän) nahmen die wichtigsten Bodentypen auf den Hügel- und Tallandschaften ihre Plätze ein.

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DATEIGRÖSSE 9.89 MB
ISBN 9783937067971
AUTOR Fritz Pfaffl
DATEINAME Die Geologie des Bayerischen Waldes.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/04/2020

Im Bayerischen Wald wurden in ca. 500 Steinbrüchen Granite, Grano- bis Diorite, Gneise, Marmore, Pfahlschiefer (Mylonite), Pfahl- und Pegmatitquarze, sowie im Regensburger Anteil des Bayerischen (Vor)Waldes Weißjurakalke abgebaut. Der Bergbau im Bayerischen Wald (Geologie 3, von Fritz ... Der Bayerische Wald ist mit ca. 50 Bergwerken der benachbarten Oberpfalz ebenbürtig. Eine große bergwirtschaftliche Bedeutung erlangte der Graphitbergbau von der Keltenzeit bis in die Gegenwart und die damit verbundenen Schmelztiegelfabrikationen in Obernzell.