Die Sprache und der Tod.pdf

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Obgleich die abendländische Philosophie seit jeher den Menschen als sowohl sprechendes wie sterbliches Wesen bestimmt, ist nach Heidegger das Wesensverhältnis zwischen Tod und Sprache noch ungedacht. In diesem frühen philosophischen Werk dokumentiert Giorgio Agamben den Lektüreverlauf eines Seminars, das ebendieses Wesensverhältnis u denken versuchte: acht Tage (und sieben Exkurse) intensiver Auseinandersetzung mit Hegel und Heidegger, Benveniste und Jakobson, Aimeric de Peguilhan und Leopardi, Leonardo und Aristoteles, die immer wieder auf jene andere Stimme stößt, in der die bedeutungslosen, tierischen Stimmen aufgehoben sind. Sie erweist sich als die ursprüngliche ethische Dimension, in der der Mensch der Sprache sein Jawort, ihrem Stattfinden seine Zustimmung gibt. Sollte also, der Behauptung ihres notorischen Phonozentrismus zum Trotz, die Metaphysik schon immer Grammatologie betrieben haben? Und wird man den metaphysischen Horizont, in dem Logik und Ethik, Sprache und Tod ununterscheidbar werden, nur überschreiten können, wenn man einen infantilen Gebrauch von der Sprache zu machen versteht?

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DATEIGRÖSSE 5.57 MB
ISBN 9783518124680
AUTOR Giorgio Agamben
DATEINAME Die Sprache und der Tod.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 02/06/2020

Als gebürtiger Tscheche war meine Jugend, geprägt durch innere Rebellion gegen Hierarchie und Autorität, ein Kampf gegen das Deutsche. Ich wollte einerseits meine Herkunft nicht verleugnen, weshalb ich trotz gutgemeinten Ratschlägen von Lehrern das starke, rollende „R“ meiner Muttersprache nicht ausbessern wollte und andererseits habe ich das internationalere Englisch stark bevorzugt. Palliativnetzwerk Mainz - Wenn der Tod sich ankündigt